10. Dezember 2016

// WICHTIG für Unternehmen und Freiberufler: Sie haben ein Unternehmen oder sind Freiberufler und betreiben zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit eine eigene Website, von der aus Sie auch Hinweise auf andere Seiten im Internet geben (weltweit bekannt als LINKS) ??? Nun, dann halten Sie sich mal fest, denn ab sofort müssen Sie die Betreiber der Internetseiten zu denen Sie Links setzen wollen schriftlich auffordern Ihnen schriftlich mitzuteilen, dass die Inhalte der zu verlinkenden Website keine urheberrechtlichen Verletzungen enthalten.

ALLES KLAR? Wenn nicht, dann mit einem Beispiel anders gesagt: Sie verlinken auf die Website eines Geschäftspartners/Zulieferes. Dort ist ein Bild veröffentlicht, für das Ihr Geschäftspartner/Zulieferer nicht die Genehmigung zur Veröffentlichung vom Photographen hat. Der Photograph findet das Bild im Netz auf der Website Ihres Geschäftspartners/Zulieferes und verklagt diesen wegen Verletzung des Urheberrechts. Dann werden Sie ab sofort mit verklagt, weil Sie auf die Seite verlinkt hatten, ohne vorher schriftlich nachzufragen, ob für das dort gezeigte Photo eine schriftliche Genehmigung des Photographen zur Veröffentlichung auf der Website Ihres Geschäftspartners/Zulieferes vorliegt.

Ohne die schriftliche Bestätigung Ihres Geschäftspartners/Zulieferes, dass die Inhalte seiner Website frei von Urheberrechtsverletzungen sind, kommen sie da nicht mehr raus.

Diese Vorgehensweise hat jetzt das LG Hamburg mit einem Urteil manifestiert. Lesen Sie dazu mehr bei heise online »»»

Nach meiner Auffassung hat die Bürokratie in der EU und in Deutschland damit das Internet zu TODE reguliert.

heise online hat bereits reagiert und dem LG Hamburg eine Anfrage zur Verlinkung der Seiten des Gerichtes gestellt »»»

2016 12 10 quo vadis internet

Zusatzinfo: Was ist ein Hyperlink?